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Durchbruch geschafft

23.05.2025

Der Tunnel der Nordwestumfahrung Meran nimmt Gestalt an: Ab Mai werden die technischen Anlagen installiert. Im Herbst 2026 soll bereits der Verkehr rollen.

Die Arbeiten am Tunnel der Nordwestumfahrung in Meran gehen
planmäßig voran. (Foto: Landesabteilung Tiefbau)
Die Arbeiten am Tunnel der Nordwestumfahrung in Meran gehen planmäßig voran. (Foto: Landesabteilung Tiefbau)

Seit vier Jahren sind unter dem Küchlberg in Meran die Baumaschinen auf Hochtouren im Einsatz. Die Arbeiten am Tunnel der Nordwestumfahrung gehen planmäßig voran. Nach dem Tunneldurchstich unterhalb der Kreuzung Goethestraße und Otto-Huber Straße in der Osterwoche wird ab Mai die technische Tunnelausrüstung installiert.

Der 2,2 Kilometer lange Tunnel schließt an das bereits bestehende, 2013 für den Verkehr geöffnete erste Baulos an und führt unter der Goethestraße und dem Zenoberg bis zur Handwerkerzone Tirol, wo ein Kreisverkehr die Verbindung in Richtung Passeier, Tirol und Obermais herstellt. Nach dem Tunneldurchschlag folgt noch die unterirdische Aufweitung des Tunnels im Bereich der Laurinstraße-Goethestraße. Zeitgleich wird an der Tunnelinnenschale gearbeitet. „Auch oberirdisch gehen die Bauarbeiten am Portal Zenoberg, dem Kreisverkehr und den Zufahrtsstraßen weiter“, sagt Projektleiter Johannes Strimmer.

Drei Funktionen. Einmal fertig gestellt soll die Nordwestumfahrung gleich drei zentrale Funktionen erfüllen: den Durchgangsverkehr aus dem Passeiertal und Dorf Tirol direkt zur Schnellstraße Meran-Bozen lenken, den Zugang in die Stadt zum Mobilitätszentrum am Bahnhof und zum Krankenhaus verbessern und die innerstädtische Verbindung zwischen Obermais und dem Bahnhof erleichtern. „Die Umfahrung ist entscheidend für die Entlastung Merans und das gesamte Mobilitätsmanagement im Burggrafenamt“, erklärt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.

Größtes Straßeninfrastrukturprojekt. Seit Beginn der Arbeiten im März 2021 wurden zahlreiche Herausforderungen bewältigt. Während die ersten Abschnitte des Tunnels im Sprengvortrieb entstanden, kamen im Lockermaterial Hochdruckinjektionen und ein Rohrschirm zum Einsatz. Nun steht mit der unterirdischen Aufweitung für die Ein- und Ausfahrtsrampen des unterirdischen Verkehrsknotens am Mobilitätszentrum ein weiterer wichtiger Schritt an. Parallel wird die Tunnelinnenschale betoniert.

Tiefbauabteilungsdirektor Umberto Simone hebt hervor, dass die Nordwestumfahrung das derzeit größte Infrastrukturprojekt im Straßenbereich in Südtirol ist. Wenn alles nach Plan verläuft, wird der Tunnel im Herbst 2026 befahrbar sein. Zeitgleich soll auch die Kavernengarage der Centrum Parking AG in Betrieb gehen, um das Parkraumangebot in Meran weiter zu verbessern.

san

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