EU fördert kleine Bergbauernhöfe
Mit der neuen Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) wird erstmals Geld von großen auf kleine Betriebe umgeschichtet.
Mit der neuen Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) wird erstmals Geld von großen auf kleine Betriebe umgeschichtet. Das ist positiv für Südtirol, sagt die Südtiroler Landesregierung, denn davon werden vor allem kleinstrukturierte Bergbauernhöfe profitieren.
Jungbauern, Nachhaltigkeit, Tierwohl: Höhere Zuschüsse gibt es künftig zudem für die Jungbauern. Auch die Bemühungen der Landwirtschaft um die Nachhaltigkeit werden entlohnt: Ausgleichszulagen, Agrarumweltprämien, Bioprämien und Zuschüsse für die Erhaltung aussterbender Rassen werden gezahlt. Die Förderungen zur Tierhaltung stellen hingegen vermehrt das Tierwohl und die Weidehaltungen in den Mittelpunkt. Die neue GAP ist am 1. Jänner in Kraft getreten. Die Reform gilt fünf Jahre und umfasst eine Reihe politischer Maßnahmen für die Landwirtschaft. Ausgehend von gemeinsamen Zielen werden sie regional angepasst werden. Ein Drittel des EU-Haushalts fließt in den kommenden fünf Jahren in die Landwirtschaft – pro Jahr etwa 60 Milliarden Euro.
Zwei Fördersäulen sind in der GAP vorgesehen: Direktzahlungen mit einheitlichen Förderkriterien für das gesamte Staatsgebiet und die Förderung der ländlichen Entwicklung. Seit 2014 sind die Landwirtschaftszuschüsse in Südtirol gestiegen und es konnte auch für die Programmperiode 2023–2025 eine weitere Steigerung erzielt werden.
np
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