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Fotoausstellung "A visionary at altitude"

23.02.2026

Nach Cortina und Kronplatz wird die Fotoausstellung von Stefano Zardini in Mailand gezeigt. Sie ist den Pionieren des Wintersports und den Olympischen Spielen von Cortina 1956 gewidmet.

The Pioneers n. 26_La pattinatrice (Foto: Fotoausstellung Zardini)
The Pioneers n. 26_La pattinatrice (Foto: Fotoausstellung Zardini)

Das Projekt „A visionary at altitude / N vijionar sö alalt” ist auf drei verschiedene Ausstellungsorte verteilt und verbindet mit spektakulären Bildern drei ikonische Orte und die drei Regionen, in denen die olympischen Wettkämpfe stattfinden: Cortina d'Ampezzo, Antholz und Mailand. Die Werke des Fotografen Stefano Zardini aus Ampezzo sind in der Galerie Ikonos in Cortina d'Ampezzo, im Museum LUMEN am Kronplatz/Bruneck und in der historischen “Fabbrica del Vapore” in Mailand zu sehen. Die Ausstellung wurde offiziell in das Kulturprogramm der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026 aufgenommen und steht unter der Schirmherrschaft des Landes Südtirol, der Region Trentino-Südtirol, der Gemeinde Mailand und der Gemeinde Cortina d’Ampezzo. 

Drei Themenbereiche. Die ausgestellten Fotografien widmen sich drei Themenbereichen: „The Pioneers’ Passion” („La pasciun di pioniers”) zeigt Fotos aus einem umfangreichen Archiv historischer Familienfotos. Durch farbliche und grafische Eingriffe im Pop-Art-Stil verwandelt der Autor die historischen Fotos in eine zeitgenössische Erzählung. „Snowland” („Raiun dla nëi”) feiert auf ungewöhnliche Weise die Berggipfel der Dolomiten, die wie ein riesiger Spielplatz wirken. In „Tracce” („Fostüs”) wird die Schneedecke wie eine riesige Künstlerleinwand betrachtet, auf der Skifahrer bewusst oder unbewusst ihre Spuren hinterlassen. 

Die Werke von Zardini verbinden historische Erinnerung mit künstlerischer Vision. Die im Pop-Art-Stil neu interpretierten Archivbilder aus den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts strahlen Energie und Aktualität aus. Die ersten Skifahrer, die schnellen Bobfahrten, die Eleganz des Eiskunstlaufs und die unerschrockenen Abenteuer auf den schneebedeckten Gipfeln werden zu zeitgenössischen Ikonen voller Faszination und Zukunftsvision. Historische Fotografien und Pop-Art-Werke schaffen einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dieser Dialog ist umso wichtiger, wenn man bedenkt, dass ein Teil der Ausstellung den Olympischen Winterspielen von Cortina 1956 gewidmet ist. Die Hommage an den alpinen Pioniergeist vor einem Jahrhundert und an die Winterspiele vor 70 Jahren schaffen eine Verbindung zu den Olympischen Spielen 2026. Ein Katalog in Ladinisch und Englisch hält die drei Ausstellungen von „A visionary at altitude / N vijinear sö alalt”, die noch bis Mitte April für die Öffentlichkeit zugänglich sind, in Buchform fest. 

cs/tk

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