Höchstgelegener Stausee
Kaum bekannt: Der höchstgelegene Stausee Südtirols gehört zum Landesmuseum Bergbau.
Landesmuseum Bergbau. Dass das Bergbaumuseum neben seinen beiden Bergwerken noch über ein weiteres technisches Denkmal der Superlative verfügt, ist kaum bekannt. Es handelt sich um den höchstgelegenen und gleichzeitig ältesten Stausee Südtirols: Der sogenannte Kleine Schwarzsee wurde vor 1869 angelegt, liegt auf 2.650 Metern, hoch über St. Martin am Schneeberg, und misst einen Umfang von knapp 500 Metern und eine Fläche von 17.000 m². Gespeist wird er vom Schmelzwasser, das aus den umliegenden Blockhalden hervortritt. Das Wasser wurde bis in die 1920er Jahre über ein Rinnwerk zum Betrieb der Wassertonnenaufzüge, der Pochwerke zum Zerkleinern der Erze und für die Waschwerke genutzt. Die letzte Transportinfrastruktur, die mit Wasser aus dem kleinen Stausee betrieben wurde, war bis 1964 der Seemooser Wassertonnenaufzug. Heute wird das Wasser aus dem Stausee zum Betrieb eines kleinen E-Werkes genutzt, das die Schutzhütte Schneeberg im Sommer mit Strom versorgt.
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