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Im Zeichen der Ringe

22.10.2025

Die Olympischen Winterspiele 2026 sollen auch kulturell Spuren hinterlassen: Die UNIKA ist ein Teil davon.

I artisć dl'UNIKA ie tl lëur de crië cin' figures nueves per i Juesc Olimpics da d'inviern dl 2026. (Foto: UNIKA)
I artisć dl'UNIKA ie tl lëur de crië cin' figures nueves per i Juesc Olimpics da d'inviern dl 2026. (Foto: UNIKA)

“Cultural Olympiad – The Arts Programm” nennt sich das vielfältige kulturelle Rahmenprogramm zu den Olympischen Winterspielen Mailand-Cortina 2026. Ziel ist es, in einem multidisziplinären Projekt die olympischen und paralympischen Werte durch die Verbindung von Kultur, Tradition und Sport zu vermitteln und Kreativität als universelle Sprache zu feiern. 

Kunst im Vorfeld und während der Olympischen Spiele bietet auch die Grödner Künstler-Plattform UNIKA.  „Wir sind mit zwei künstlerischen Projekten Teil der Kultur-Olympiade der Winterspiele“, berichtet Koordinatorin Heidi Rungger. „Es geht uns dabei darum, die lebendige Tradition der handgefertigten Holzschnitzerei in den Mittelpunkt zu rücken und einen kulturellen Beitrag zu den Winterspielen zu leisten.”  

„Wooden Fans“ in Lebensgröße
. Zu diesem Anlass kehren die berühmten „Wooden Fans“ aus Lindenholz zurück - ursprünglich fünfzig lebensgroße, von UNIKA-Künstlern handgeschaffene Skulpturen, die 2004 mit dem Südtirol Marketing Award ausgezeichnet wurden. Für die Olympischen Winterspiele 2026 werden von UNIKA-Künstlern fünf neue Figuren geschaffen: Sie sollen die olympischen Ringe sowie zugleich die fünf ladinischen Täler repräsentieren und Sport, Kunst und Tradition vereinen. Auf der diesjährigen UNIKA-Messe in St. Ulrich Mitte September wurden die Modelle dieser neuen Arbeiten erstmals vorgestellt. Sie werden – zusammen mit den bestehenden Figuren – die Blicke der Besucherinnen und Besucher bei den Biathlon-Bewerben in Antholz auf sich ziehen. 

Versöhnung von Armin Grunt.
Ebenfalls Teil der Cultural Olympiad ist die Skulptur „Versöhnung“ des UNIKA-Künstlers Armin Grunt – eine symbolische Hommage an die Olympischen Winterspiele. „Versöhnung“ ist ein ausgehöhlter Baumstamm, Sinnbild für Natur und die erneute Verbindung des Menschen mit seiner Umwelt. Um den Stamm gruppieren sich Skulpturen, die Energie, Vision und die Widersprüche des Menschen verkörpern – und den Besucher auf einen physischen wie symbolischen Weg zurück zu den Ursprüngen einladen. Das Werk wird am 26. November am Rathausplatz in Bozen enthüllt und wird bis zum Eintreffen der Olympischen Flamme am 26. Jänner in Bozen zu sehen sein.  

mpi

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