No Waste – als der Müll noch Unrat war
Wie Südtirols Bauernfamilien in der Vergangenheit mit Resten und Abfällen umgegangen sind, zeigt ein Vermittlungsangebot für Schulen des Volkskundemuseums Dietenheim auf.
Landesmuseum für Volkskunde. Südtirols Bauernfamilien waren jahrhundertelang Selbstversorger und stellten Nahrung, Kleidung und Gebrauchsgegenstände zum Großteil selbst her. Müll im heutigen Sinne gab es nicht, da Rohstoffe zu wertvoll waren, um sie einfach zu entsorgen. Unsere Vorfahren verwerteten fast alles in Küche, Haus und Stall. Sie reparierten und flickten kaputte, abgenutzte Gegenstände und fertigten aus alten Dingen Neues. Die heutigen Trendworte Regionalität, Saisonalität oder Zero Waste treffen auf die damalige Wirtschaftsweise voll zu. Mit dem Blick auf das Alltagsleben von einst zeigt das Landesmuseum für Volkskunde in Dietenheim in einem Vermittlungsangebot für Schulklassen auf, wie Nachhaltigkeit – damals unbewusst und notgedrungen – funktionierte. Dabei werden Bezüge zur Gegenwart hergestellt. Alle sind eingeladen, das eigene Verhalten zu hinterfragen.
ew
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