3 Fragen an Giuseppe Delpero
Giuseppe Delpero, Landesdirektor für italienischsprachige Berufsbildung
Die Berufsbildung wächst. Können Sie uns Zahlen nennen?
Die Zahl jener, die sich beruflich aus- und weiterbilden, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Wir zählen derzeit 2000 Berufsschülerinnen und Berufsschüler, 1600 besuchen die Grundstufe, 400 sind Lehrlinge. Hinzu kommen 3000 Erwachsene in der beruflichen Fortbildung, in der wir 220 Kurse mit insgesamt 6000 Ausbildungsstunden anbieten.
Welche Rolle spielen neue Technologien?
Die Berufsschulen konnten vom Aufbauplan (Pnrr) profitieren. Mit den Mitteln konnten wir Klassenräume modernisieren und Geräte anschaffen (Sichtgeräte, digitale Simulation von Laborverfahren, digitales Schweißen). Dies kommt dem Unterricht zugute. Derzeit überarbeiten wir die Bildungswege. Die Programme der Grundstufe werden in Kürze feststehen.
Wie sehen die Zukunftsszenarien aus?
Es gilt innerhalb des Landesverzeichnisses der Berufsqualifikationen eigene Ausbildungswege zu implementieren: gezielte, agile und in kurzer Zeit erreichbare Kompetenzzertifizierungen. Auf diese Weise bleibt die Berufsbildung dynamisch und nah an der Arbeitswelt.
mdg/jw
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