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Arge Alp Sport verbindet

23.02.2026

Wie funktioniert eine der beliebtesten und bekanntesten Initiativen der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer? Mit dem Landesamt für Sport werfen wir einen Blick hinter die Kulissen.

Athletinnen, Athleten, Trainer und Funktionäre der Südtiroler Delegation feiern den Erfolg beim Arge Alp-Wettkampf in Neudorf, Kanton St. Gallen, Schweiz. (Foto: Südtiroler Landesverwaltung FIDAL)
Athletinnen, Athleten, Trainer und Funktionäre der Südtiroler Delegation feiern den Erfolg beim Arge Alp-Wettkampf in Neudorf, Kanton St. Gallen, Schweiz. (Foto: Südtiroler Landesverwaltung FIDAL)

Eiskunstlauf, Ski alpin, Eishockey, Fußball und Tischtennis für Menschen mit und ohne Behinderung, Sportschießen, Leichtathletik, Orientierungslauf und Sportklettern: Wettkämpfe in den unterschiedlichsten Sportarten werden bei Arge Alp Sport, einer Initiative der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer (Arge Alp), mit der Beteiligung von Sportlerinnen und Sportlern aus den alpinen Regionen ausgetragen. Regelmäßig nehmen auch Südtiroler Auswahlmannschaften teil. 2025 belegte Südtirol nach insgesamt acht Veranstaltungen den zweiten Platz in der Rangliste der Regionen hinter Bayern, gefolgt von Tirol und dem Trentino.

Der Veranstaltungskalender. Aber wie wird der Kalender von Arge Alp Sport erstellt? Wer organisiert die Veranstaltungen auf lokaler Ebene? Und wie wird die Zusammensetzung der teilnehmenden Auswahlmannschaften festgelegt? „Die Projektleitung liegt beim Kanton Graubünden und wird von einer Projektgruppe unterstützt. Darin sitzen die Sportverantwortlichen der Mitgliedsregionen, Provinzen und Kantone der Arge Alp, also jene von Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Bayern, Lombardei, Trentino, Südtirol, St. Gallen, Tessin und Graubünden“, erklärt Gabriella Filippi vom Landesamt für Sport. „Die Projektgruppe beschließt und koordiniert das jährliche Sportprogramm und legt die Termine und Reglements fest. Sowohl die Veranstaltungen als auch die Koordinierungssitzung finden abwechselnd in den Mitgliedsregionen statt.”

Die Sportverantwortlichen pflegen die Kontakte zu den lokalen Komitees der am Projekt Arge Alp Sport beteiligten Sportverbände und fungieren als Vermittler zwischen den Komitees und der Projektleitung. „Die Organisation der Veranstaltungen vor Ort erfolgt durch die Landessportverbände, die auch einen bestimmten Verein mit der Durchführung der Ver-anstaltung beauftragen können. Die Landessportverbände sind auch für die Zusammensetzung der Südtiroler Auswahlmannschaften verantwortlich, diese treten nämlich als Landesvertreter an“, erklärt Filippi weiter.

Der Arge Alp Sport-Kalender für 2026 steht schon fest. Als nächstes steht der Eiskunstlauf-Wettbewerb vom 20. bis 22. März in Dornbirn, Vorarlberg, auf dem Programm.

mdg/mpi

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