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Borkenkäfer: Zehn Prozent weniger Befall

06.03.2024

Um zehn Prozent ist der Borkenkäferbefall im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 zurück gegangen. Dennoch bleibt die Aufmerksamkeitsstufe hoch.

Vom Borkenkäfer befallene Bäume werden präventiv aus dem Wald gebracht. Dafür gibt es Beiträge vom Land. (Foto: LPA/Ivo Corrà)
Vom Borkenkäfer befallene Bäume werden präventiv aus dem Wald gebracht. Dafür gibt es Beiträge vom Land. (Foto: LPA/Ivo Corrà)

Um etwa zehn Prozent weniger Fläche als im Jahr 2022 hat der Borkenkäfer im Jahr 2023 in Südtirol befallen. Das hat das Amt für Forstplanung auch mit Hilfe von Satelliten erhoben. Demnach waren es im Jahr 2022 4.400 Hektar vom Borkenkäfer neu befallene Waldfläche, im Jahr 2023 (Stand Ende Dezember) 3850 Hektar, also etwa zehn Prozent weniger. Zurückzuführen ist das laut den Experten vor allem auf die Witterungsbedingungen (feucht, Kälteeinbrüche, Wind) im abgelaufenen Jahr, die den Fichten eine Erholung ermöglicht hat. In Pheromonfallen wurden zwar nach wie vor viele Exemplare nachgewiesen, allerdings konnten sie dank erstarkter Wälder weniger Bäume befallen. Es gibt noch keinen Grund, die Aufmerksamkeitsstufe zu senken – das wissen auch die Waldeigentümer. Ihr Einsatz zum Abtransport des Schadholzes aus den Wäldern ist ungebrochen, wie auch die Daten der ausgezahlten Landesförderungen zeigen: Für die Bringung des Schadholzes hat das Land 10,9 Mio. Euro an Förderungen ausbezahlt, Fördergelder gibt es auch für die Schutzwaldpflege – insgesamt 33 Projekte wurden eingereicht, diese sind noch nicht abgeschlossen.  

Informationen zu den Förderungen im Bereich „Naturgefahren“ auf der Internetseite des Landes Südtirol.

uli

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