Gut aufgegleist
Alle 30 Minuten soll ein Zug fahren – mit diesem Ziel arbeitet das Land an mehreren großen Vorhaben für die Bahn.
Mit dem Ziel, 134.000 Fahrgäste zu erreichen, hat das Land mehrere große Bahnprojekte auf Schiene gebracht. „Mit einem 3-Phasen-Plan wollen wir das Potential der Schiene noch weiter ausschöpfen und garantierte Zugverbindungen innerhalb von 30 Minuten schaffen, damit das Auto auf dem Parkplatz bleibt“, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Bis 2025 soll die Vinschger Bahn mit Strom und neuen Garnituren fahren, ab 2026 die 3,8 Kilometer lange Bahnschleife im Riggertal und ab 2027 der 1,2 Kilometer lange dreigleisige Virgl-Bahntunnel in Bozen befahrbar sein. Dann können Fahrgäste von Mals bis Lienz bzw. bis Innsbruck durchfahren.
2032 soll mit dem Brenner Basistunnel, der längsten unterirdischen Zugverbindung der Welt, ein neues Kapitel in der Geschichte der Eisenbahn und der nachhaltigen Mobilität in Südtirol aufgeschlagen werden. Dank verkürzter Strecke werden Reisende und Waren zwischen München und Verona, und somit von Südtirol nach ganz Europa schneller und vor allem umweltfreundlicher unterwegs sein. Auch anderswo ist ein weiterer Ausbau des Schienennetzes in Planung, beispielsweise das zweite Gleis zwischen Bozen und Meran oder der teilweise Ausbau der Pustertalbahn. Gemeinsam mit den Regionen Tirol, Graubünden und Lombardei wird im Dreiländereck ein Eisenbahnkreuz ins Auge gefasst.
Kürzere Takte, Züge mit mehr Platz, neue Strecken, moderne Bahnhöfe und vor allem schnellere Fahrten: Damit will das Land Südtirol das Bahnfahren immer attraktiver machen. Jeder zweite Zug könnte dann ein Express-Zug sein, der beispielsweise für die Strecke von Meran nach Bozen lediglich 26 Minuten benötigt.
san
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