Haltestelle „spricht“ Ladinisch
An den Bushaltestellen der ladinischen Täler und im Fassatal, zudem den Bahnhöfen Bruneck, St. Lorenzen, Waidbruck und Klausen gibt es jetzt dreisprachige Ansagen.
An 355 Bushaltestellen in Gröden, im Gadertal und auch im Fassatal gibt es seit Februar dreisprachige Ansagen, bereits seit Jahresbeginn sind die Durchsagen auf Ladinisch an jenen Bahnhöfen zu hören, die als Drehkreuz für die Fahrt in die ladinischen Täler dienen. Insgesamt werden die südtirolmobil-Fahrgäste künftig an fünf Bahnhöfen und rund 350 Bushaltestellen in den drei Landessprachen Deutsch, Italienisch und Grödnerisch beziehungsweise Gadertalisch auf den nächsten Halt hingewiesen.
Der Landesregierung sowie dem ladinischen Landeshauptmannstellvertreter und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider geht es darum, ein starkes Signal für den Gebrauch des Ladinischen zu senden und dazu beizutragen, dass die älteste Südtiroler Sprache weiterhin gepflegt und erhalten bleibt.
Eingesprochen wurden die rund 355 ladinischen Namen der Bahnhöfe beziehungsweise Bushaltestellen von Maria Craffonara, die aus einer ladinischsprachigen Familie stammt.
uli
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