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Jugend lebt Euregio

27.09.2024

Seit Herbst 2023 gibt es eine Euregio-Schulpartnerschaft zwischen Oberschulen aller drei Länder. Mit dem Schwerpunkt Euregio ist die FOS Meran bereits seit mehreren Jahren auf Europakurs.

 Euregio-begeistert: Die Schülerinnen und Schüler der 2TS4 der FOS Meran (im Bild mit Euregio-Koordinatorin Barbara Pircher, links, und Klassenvorstand Edith Benischek, rechts) haben im Vorjahr einen eigenen Instagram-Kanal gestartet, in dem sie sich mit Themen wie Identität, Mobilität oder Lebenswelten der Euregio auseinandersetzen. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
Euregio-begeistert: Die Schülerinnen und Schüler der 2TS4 der FOS Meran (im Bild mit Euregio-Koordinatorin Barbara Pircher, links, und Klassenvorstand Edith Benischek, rechts) haben im Vorjahr einen eigenen Instagram-Kanal gestartet, in dem sie sich mit Themen wie Identität, Mobilität oder Lebenswelten der Euregio auseinandersetzen. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

Grenzen überwinden: Das Euregio-Motto der Südtiroler Präsidentschaft wird von den jungen Schülerinnen und Schülern, die sich für den Euregio-Zug der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie mit Landesschwerpunkt Ernährung „Marie Curie“ (FOS) in Meran entschieden haben, im Schulalltag gelebt. 

Euregio erlernen. Europa ist für die FOS bereits länger ein wichtiger Rahmen. Bevor der Euregio-Schwerpunkt im Schuljahr 2017/18 umgesetzt wurde, hatte sich Jahre zuvor bereits ein Lehrerkollegium, dem auch der aktuelle Direktor Markus Dapunt angehörte, damit befasst. Es ging darum, ein Angebot zu erstellen, in dem neben den Sprachen auch die politische Bildung mehr Raum erhält. „Das Angebot wird seitdem gut ahrgenommen, die Begeisterung vonseiten der Schülerinnen und Schüler ist groß. Und es ist schön zu sehen, dass sie gern mehr Euregio leben möchten“, erzählt Barbara Pircher. Die Rechtskundelehrerin koordiniert den Euregio-Schwerpunkt, der in der Meraner Oberschule bewusst mit den Großbuchstaben EU geschrieben wird. 

Den Schülerinnen und Schülern unter anderem „Sprachenvielfalt und kulturelle Vielfalt als persönliche Bereicherung“ zu vermitteln, sei im 2023 erarbeiteten Konzept als Ziel festgehalten. „Unsere Schülerinnen und Schüler müssen die Bereitschaft zur Mehrsprachigkeit mitbringen – und das tun sie auch“, sagt Pircher. Unterrichtet wird daher auch nach dem CLIL-Ansatz. Gemeint ist damit der Fachunterricht in einer Unterrichtssprache, die nicht Deutsch ist. Aber auch die politische Bildung und die Medienerziehung sind Schwerpunkte im Unterrichtsalltag. 

Euregio verstehen. Vor rund einem Jahr wurde eine Euregio-Schulpartnerschaft besiegelt. Die Handelsakademie (HAK) in Wörgl und die Wirtschaftsfachoberschule ITC „Antonio Tambosi“ in Trient haben sich ebenfalls der Euregio-Idee verschrieben. „Wir sind dabei, die Partnerschaft mit Leben zu füllen“, sagt Pircher. Dies erfolge über Online-Meetings und Präsenztreffen. Geplant sei fürs heurige Schuljahr auch ein Schüleraustausch. Eine gemeinsame Europareise nach Straßburg oder Brüssel sei ein großes gemeinsames Ziel, die Umsetzung organisatorisch und finanziell jedoch herausfordernd. „Wir sind noch am Erproben, was umsetzbar ist, und was nicht. Dessen ungeachtet ist aber allein der Austausch untereinander - auch auf Lehrerebene - bereichernd“, berichtet FOS-Koordinatorin Pircher. Experimentierfreudig sind auch die Klassen selbst. So hat die diesjährige 2. Klasse im Vorjahr an einem Euregio-Wettbewerb teilgenommen. In einem dafür eigens gestarteten Instagram-Kanal befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen wie Identität, Mobilität oder Lebenswelten. Und auch die Wünsche an die Euregio finden darin Platz: „Wir wünschen uns für die Euregio, dass sie mehr Leute verstehen und wertschätzen“, heißt es in einem Beitrag. Mit den Euregio-begeisterten Schülerinnen und Schülern lässt sich dieses Vorhaben sicherlich umzusetzen.


ck

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