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Land fördert 7 Forschungsprojekte

20.04.2023

Bis ins Jahr 2025 investiert das Land Südtirol 1,8 Millionen Euro in grenzüberschreitende Forschung.

Eines der sieben Forschungsprojekte: Dank Sensoren am linken und Datenlogger am rechten Baum sammelt das Forschungsprojekt Caleidoscope am Standort Matschertal Daten zu Baumwachstum und -verdunstung. (Foto: Eurac/Nikolaus Obojes)
Eines der sieben Forschungsprojekte: Dank Sensoren am linken und Datenlogger am rechten Baum sammelt das Forschungsprojekt Caleidoscope am Standort Matschertal Daten zu Baumwachstum und -verdunstung. (Foto: Eurac/Nikolaus Obojes)

Wie sich die Dürre auf Bergwälder auswirkt oder Elektromüll verringert werden kann: Mit solchen Fragestellungen befassen sich Forschende ab 2023 mit Hilfe des Landes Südtirol. Über Abkommen mit europäischen Wissenschaftsfonds finanziert das Land Kooperationsprojekte von Südtiroler Forschungseinrichtungen mit Partnern im Ausland, beispielsweise drei Projekte über das Abkommen mit dem Schweizerischen Nationalfonds SNF: So überwacht Claudia Notarnicola von der Eurac im Projekt Caleidoscope anhand von Kohlenstofffixierung und -transpiration die Auswirkungen von Dürre auf Bergwälder. Dabei arbeitet sie mit dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos zusammen. Beim Projekt Altroclima quantifiziert Francesco Comiti von der Uni Bozen gemeinsam mit der Uni Lausanne, wie Klimaveränderungen den Geschiebetransport im Alpenraum beeinflusst haben. Das Projekt Gupagras nimmt unter Leitung von Elisabeth Tauber von der Uni Bozen gemeinsam mit HES-SO Valais Wallis und der Universität Lausanne die naturnahen Weidelandschaften als Nahrungsquelle für Schafe unter die Lupe. 

BioViSo ist eines der beiden Projekte, die in Partnerschaft mit dem österreichischen Wissenschaftsfonds FWF finanziert werden. Im Projekt von Luigimaria Borruso (Uni Bozen) und Paul Illmer (Uni Innsbruck), an dem auch Eurac Research beteiligt ist, sollen abiotische sowie biotische Faktoren identifiziert werden, um die biologische Vielfalt des Bodens und die Traubenproduktion positiv zu beeinflussen. Über die fortschreitende Ausbreitung immergrüner Laubbaumarten infolge des Klimawandels forscht Stefan Zerbe von der Unibz gemeinsam mit Partnern aus Österreich und Südtirol, dem Istituto Superiore per la Protezione e la Ricerca Ambientale (Ispra) und der Uni Innsbruck im Projekt TracEve. DID ist ein Projekt des Linguisten Alessandro Vietti von der Uni Bozen, bei dem mit der LMU München eine erste Datenbank zu Lauten von Tiroler Dialekten angelegt und die Südtiroler Variante des Tirolerischen dokumentiert werden sollen. Es wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG mitfinanziert. Gemeinsam mit dem Luxembourg National Research Fund FNR fördert das Land das Projekt V-SAFE, bei dem Niko Münzenrieder von der Uni Bozen gemeinsam mit dem Luxembourg Institute of Science and Technology nach umweltfreundlichen Technologien sucht, um Dünnschichtgeräte mit innovativen Polymersubstraten (sog. Vitrimere) zu integrieren, um reparierbare und recyclingfähige elektronische Geräte herzustellen und Elektroschrott zu reduzieren.

Ausführliche Informationen in der Aussendung des Landespresseamtes https://news.provinz.bz.it/de/suche?site=coll_lv_standalone_news_kentico_de&proxystylesheet=json&client=provinz_bz_de&lang=d&q=luxembourg  

“ForschungsProjects” einreichen? Hier geht’s zum Dienst https://civis.bz.it/de/dienste/dienst.html?id=1036884  

jw

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