Längerer Stromausfall: Wie sich darauf vorbereiten?
Fällt die Stromversorgung länger aus, wirkt sich das auf den Alltag aller aus: Ein Notvorrat für mehrere Tage ist daher in jedem Haushalt wichtig.
„Knapp 6000 Haushalte noch immer ohne Strom, Bahnlinien größtenteils gesperrt“: Diese Meldung vom 6. Dezember 2020 zeigt: Auch in Südtirol ist schon vorgekommen und vorstellbar, dass die Stromversorgung für mehrere Tage ausfällt. Das wirkt sich auf den Alltag aller aus: Elektroherd und Kühlschrank funktionieren nicht, kein Wasser kommt aus dem Wasserhahn, die Heizung bleibt kalt, elektrische Rollläden lassen sich nicht bewegen, Aufzüge bleiben stehen, Geschäfte, Restaurants, Apotheken bleiben geschlossen, weitere Bereiche des alltäglichen Lebens sind beeinträchtigt oder brechen zusammen, vom Schulbetrieb über die Gesundheitsversorgung bis zum Verkehr.
Es ist sinnvoll, sich einen Notvorrat an ungekühlten und länger haltbaren Lebensmitteln für mehrere Tage anzulegen, dazu zählen Gemüse und Hülsenfrüchte in Dosen oder im Glas. Neben Lebensmitteln ist auch ein Vorrat an Wasser sehr wichtig. Dabei gilt es zu beachten: Nudeln, Reis, Kartoffeln müssen gekocht werden, damit sie gegessen werden können. Im Falle eines Stromausfalls kann dabei ein Gaskocher nützlich sein.
Damit man sich bei einem längeren Stromausfall über die Lage informieren kann, ist es wichtig, über ein batteriebetriebenes Radio zu verfügen. Auch Taschenlampen, Ersatzbatterien, Kerzen, Streichhölzer oder Feuerzeuge gehören zur Ausstattung für den Notfall. Mit einer aufgeladenen Powerbank können Mobiltelefone vorübergehend aufgeladen werden. Zudem ist es wichtig, Medikamente sowie ausreichend Hygieneartikel wie Seife, Zahnpasta, Klopapier vorrätig zu haben. Da bei einem Stromausfall auch die Bankautomaten nicht mehr funktionieren, ist es ratsam, Bargeldreserven zu Hause aufzubewahren.
Weitere Informationen der Agentur für Bevölkerungsschutz auf dem Internetportal Sicherheit und Zivilschutz.
mac
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