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Unsichtbare Gefahr beim Heizen

05.12.2023

Es ist gefährlich, aber man riecht und schmeckt es nicht: Wenn beim Heizen fossile Brennstoffe nicht vollständig verbrennen, entsteht Kohlenmonoxid. Daher sind Heizanlagen regelmäßig zu warten.

Sicher durch den Alltag (Foto: LPA/Berufsfeuerwehr)
Sicher durch den Alltag (Foto: LPA/Berufsfeuerwehr)

Kohlenmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang, es ist geruch- und geschmacklos. Bereits nach wenigen Atemzügen kann es zum Tod führen. Da in den vergangenen Jahren einige Fälle von Kohlenmonoxid-Vergiftungen aufgetreten sind, haben die Hafner und Kaminkehrer im Landesverband der Handwerker lvh gemeinsam mit dem Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr die Bevölkerung über die Gefahren informiert. 

Nur mit geeigneten Messgeräten (im Bild) kann man die Kohlenmonoxid-Konzentration sicher erkennen und feststellen. Technische Vorsorge ist des - halb unbedingt notwendig, um Unfälle zu verhindern: Ein wichtiger Beitrag ist die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage durch einen Fachbetrieb. 

Feuerstätten müssen regelmäßig überprüft und gewartet werden. Auch bei Haussanierungen sollte man bereits in der Planungsphase den Installateur für Heizungs- und sanitäre Anlagen, den Kaminkehrer, den Feuerungstechniker und den Hafner zu Rate ziehen. Auch nach der Sanierung können bei bestehenden Öfen Kohlenmonoxid-Vergiftungen auftreten, wenn der Aspekt der Verbrennungsluftzufuhr vernachlässigt wird. Eine höhere Abdichtung des Hauses kann dazu führen, dass die bestehenden Feuerungsanlagen über die Raumluft nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Deshalb sollen nach Haussanierungen unbedingt Fachleute die Frischluftzufuhr von Feuerungsanlagen kontrollieren. Bei neuen Öfen hingegen ist eine unabhängige Luftzufuhr Standard und hängt nicht mit der Raumluft zusammen, weshalb es keine Probleme mit Kohlenmonoxid-Austritten gibt.

mac

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