3 Fragen an: Andreas Putzer
Andreas Putzer - Kurator und Konservator am Südtiroler Archäologiemuseum
Was tut das Archäologiemuseum, um nachhaltiger zu sein?
Wir denken die Wiederverwendbarkeit von Ausstellungselementen schon bei der Planung mit. Robusten Materialien, die man neu streichen oder neu bekleben kann, wird der Vorzug gegeben, gebrauchte Paneele werden recycelt, hochwertige Vitrinen und Sitzgelegenheiten werden schon seit jeher von Ausstellung zu Ausstellung wieder eingeplant.
Inwiefern spielt Nachhaltigkeit bei der Ausstellungskonzeption von heute eine Rolle?
Vor Jahren lag der Fokus vielleicht mehr auf der Finanzierbarkeit von Ausstellungen, dem Besuchserlebnis und dem schnellen Auf- und Abbau. Heute gibt es ein neues Bewusstsein für Materialien, deren Haltbarkeit und Recyclingfähigkeit. Digitale Inhalte sind zudem schneller austauschbar als große bedruckte Flächen.
Wo gibt es Verbesserungspotenzial?
Die Museen in einem gewissen Umkreis könnten eine Art Sharing-Modell für Ausstellungselemente schaffen. Damit könnte der Materialverbrauch in Zukunft deutlich sinken. Damit das funktioniert, benötigen die Museen entsprechende Lagerflächen und die Logistik muss gut organisiert sein.
ev
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