Abgekupfert
Was hat es mit dem Begriff „abgekupfert“ auf sich?
Dünn gewalzte Kupferplatten bildeten in der frühen Neuzeit die Grundlage für ein äußerst modernes Vervielfältigungsverfahren. Das Tiefdruckverfahren „Kupferstich“ ermöglichte unzählige Abzüge und diente als die am häufigsten angewandte Bildkopiertechnik. Und so geschah es, dass bei der ältesten, um 1656 von Matthäus Merian geschaffenen Ansicht von Schloss Tirol ein Regiefehler unterlief: Das Stammschloss wurde als „Kloster St. Georgenberg“ bezeichnet. Und auf der Kupferplatte blieb der einmal eingegrabene Irrtum über Jahrhunderte aufrecht. Kurios genug, um einfach vergessen zu werden. Im Landesmuseum Schloss Tirol gibt es bis zum 6. Juni 2023 noch weitere grafische Veduten zu sehen.
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