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Extra-Brücken für Radler

17.07.2024

Für viele Wege soll das Rad zum Mobilitätsmittel erster Wahl werden. Dafür braucht es Infrastrukturen wie Radbrücken.

Vorfahrt für das Fahrrad in Südtirols Mobilität: Infrastrukturen wie die Radbrücke in Kalditsch sollen dazu beitragen. (Foto: Foto: Landesabteilung Tiefbau)
Vorfahrt für das Fahrrad in Südtirols Mobilität: Infrastrukturen wie die Radbrücke in Kalditsch sollen dazu beitragen. (Foto: Foto: Landesabteilung Tiefbau)

Gleich zwei Überführungen werden gerade in Kalditsch in Montan gebaut, bei der Handwerkerzone und beim Rothenhof. Radfahrer, aber auch Fußgängerinnen, müssen dort nämlich an zwei gefährlichen Stellen die stark befahrene Staatsstraße überqueren. Die Brücken sollen Abhilfe schaffen. „Letztendlich profitieren alle Verkehrsteilnehmenden an diesen beiden Stellen von mehr Sicherheit“, sagt Umberto Simone, Direktor der Landesabteilung Tiefbau. Die Radfahrer und -fahrerinnen können somit auf der alten Trasse der Fleimstalbahn fahren und die Staatsstraße bequem überqueren. Beide Brücken sind aus Stahl. Sie wurden in nur einer Nacht in einem aufwändigen Einsatz montiert und sind voraussichtlich ab September befahrbar. 

Fahrrad soll Städte entlasten. Um besonders die städtischen Bereiche vom individuellen motorisierten Verkehr zu entlasten, stehen Verbesserungen im ganzen Land an. Schon bewährt hat sich die 2020 eröffnete Brücke in Kampill bei Bozen, mit der Radfahrer und Fußgängerinnen eine schnelle Verbindung über den Eisack haben. Die Brücke hat eine Spannweite von 70 Metern ohne Zwischenstützen, ist sieben Meter hoch und 6,75 Meter breit und besteht aus verzinkten Stahlträgern in Fischbauchform sowie Stahlbeton mit Blechabdeckung. Sie verbindet das Gewerbegebiet „Kampill Center“ und den Milchhof „Mila“ und schließt an das Radwegenetz der Landeshauptstadt an. Ein Jahr länger in Betrieb ist die Brücke über der Staatsstraße zwischen Leifers und Steinmannwald. Sie bietet eine sichere und bequeme Verbindung für Fußgänger und Radfahrerinnen zwischen Leifers und Steinmannwald und ist ein Hauptbestandteil des Radwegenetzes der Stadt und Umgebung. Die Brücke aus Stahl mit Schrägseilen über der Brennerstaatsstraße ist 66 Meter lang, bis zu 4,5 Meter breit und spannt sich in einem halbförmigen Bogen über die Straße. Insgesamt ist der Abschnitt des Fuß- und Radwegs 235 Meter lang. 

Gerade wenn es um kurze, alltägliche Wege geht, soll das Fahrrad künftig bei den Mobilitätsmitteln die erste Wahl sein, so sieht es der neue Landesmobilitätsplan vor.

san

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