Hilfe für den Ernstfall
Rund um das Biathlonzentrum in Antholz entsteht für Olympia 2026 ein umfassendes medizinisches Notfallzentrum.
Ein Herzinfarkt bei einem Zuschauer, ein Sturz einer Athletin oder eine Verbrennung beim Küchenpersonal – medizinische Zwischenfälle gehören bei Großveranstaltungen leider dazu. Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Antholz werden rund 200.000 Besucherinnen und Besucher sowie mehr als 200 Athletinnen und Athleten erwartet.
Medizinischer Stützpunkt und Polyklinik. Um die umliegenden Krankenhäuser zu entlasten, vor allem aber um eine rasche medizinische Versorgung zu gewährleisten, werden in Antholz zwei zentrale Strukturen eingerichtet: ein medizinischer Stützpunkt direkt am Biathlonzentrum, in dem sowohl Athletinnen und Athleten als auch Besucherinnen und Besucher und Mitarbeitende erstversorgt werden, und eine „Polyklinik“ am Fußballplatz in Niederrasen.
Die Polyklinik ist eine Art „Außenstelle“ des Krankenhauses Bruneck speziell für die Athletinnen und Athleten und akkreditierten Mitglieder der olympischen Familie. Sie wird nach den Vorgaben des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) errichtet. In den Räumlichkeiten des Sportcenters entstehen vorübergehend medizinische Behandlungsräume, ein Überwachungsbereich sowie eine Physiotherapie-Abteilung.
Bei relevanten Verletzungen oder komplexeren Erkrankungen werden Betroffene in eines der drei olympischen Krankenhäuser Bozen, Bruneck oder Brixen transportiert. Dafür wird während der Spiele ein eigener Notarzt- und Rettungsstützpunkt direkt neben der „Polyklinik“ in Niederrasen eingerichtet.
Freiwillige für „Medical Service“ gesucht. Die medizinische Betreuung übernimmt medizinisches Fachpersonal des Südtiroler Sanitätsbetriebs, unterstützt durch die Rettungsdienste des Weißen und Roten Kreuzes. Interessiertes Gesundheitspersonal kann sich freiwillig für den Einsatz beim „Medical Service“ in Antholz melden. Vor Ort sind neben Ärztinnen und Ärzten auch Pflegepersonal, Physiotherapeutinnen und -therapeuten, Rettungssanitäter sowie Verwaltungspersonal im Einsatz.
mm
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