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Kunst und Kupfer

17.05.2023

Warum kommt dem Metall Kupfer in der Kunst eine besondere Bedeutung zu?

Kupferskulptur aus der Sammlung Eccel Kreuzer in Bozen: Die „Madonna“ des aus dem Schnalstal stammenden Künstlers Martin Rainer (1923–2012). (Foto: Museum Eccel Kreuzer/Erich Dapunt)
Kupferskulptur aus der Sammlung Eccel Kreuzer in Bozen: Die „Madonna“ des aus dem Schnalstal stammenden Künstlers Martin Rainer (1923–2012). (Foto: Museum Eccel Kreuzer/Erich Dapunt)

Kupfer ist das erste Metall der Menschheit und das erste Metall, das künstlerisch genutzt wurde. Da es relativ weich ist, kann man es gut bearbeiten, zugleich ist es aber hart genug zur Herstellung von Gebrauchs- und Kunstgegenständen aller Art. Eine wichtige Rolle kommt dem Kupfer als Trägermaterial für Drucktechniken zu. Beim Kupferstich beispielsweise, wird das Motiv mit einem Stichel in die weiche Kupferplatte graviert. In der Malerei ist Kupfer von der Antike bis ins 19. Jahrhundert Basis der einzigen beständigen grünen und der meisten blauen Pigmente. In der Bildhauerei wird Kupfer gerne und oft als Formmaterial verwendet. In der Sammlung Eccel Kreuzer in Bozen befinden sich einige Kupferskulpturen, die man während einer Führung durch die Dauerausstellung sehen kann. Martin Rainers „Madonna“ und die „Hl.-Geist-Taube“ aus dem Jahre 1965 befanden sich ehemals in der Kapelle der Schwersterngemeinschaft Caritas Socialis in Bozen, bevor sie vom Sammler Josef Kreuzer angekauft wurden. Der spannende Entwurf zu „Annagret und Stefan“, welcher von Rainer 1970 angefertigt wurde, ist ebenfalls in der Sammlung zu entdecken.

eks

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