Ötzis Beifunde dreidimensional
Dank Photogrammmetrie können Ötzis Beifunde aus unzähligen Blickwinkeln beobachtet werden.
Vor Kurzem wurde eine Reihe von Kleidungsstücken und Ausrüstungsgegenständen des Mannes aus dem Eis erstmals mit Hilfe der Photogrammetrie aufgenommen. Ziel war es, hochauflösende Bilder der Objekte aus unzähligen Blickwinkeln zu erhalten, um etwaige Veränderungen an den Objekten zu erkennen, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Dafür wurde bewusst die Technik der Photogrammmetrie gewählt, da sie im Gegensatz zur normalen Aufnahme nicht nur eine detaillierte 3-D-Aufnahme der Form, sondern auch der Oberflächen erlaubt. Das Museum wurde dabei von der Firma ArcTeam aus Cles unterstützt.
Die Aufnahmen, die in regelmäßigen Abständen wiederholt werden sollen, helfen zum einen dabei, die Konservierung der Objekte zu gewährleisten, zum anderen kommen sie auch bei Online-Führungen zum Einsatz, bei denen die Objekte dreidimensional gezeigt werden.
ap
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