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Photovoltaik: Wie Brände verhindert werden können

23.05.2025

Moderne Photovoltaik-Anlagen sind mit intelligenten Technologien ausgestattet, die das Risiko eines Brandes deutlich reduzieren.

Moderne Photovoltaik-Anlagen sind mit intelligenten Technologien ausgestattet, die das Risiko eines Brandes deutlich reduzieren. (Foto: Manuela Tessaro)
Moderne Photovoltaik-Anlagen sind mit intelligenten Technologien ausgestattet, die das Risiko eines Brandes deutlich reduzieren. (Foto: Manuela Tessaro)

Trotz vereinzelter Vorfälle sind Brände in Photovoltaikanlagen äußerst selten: Das unterstreicht Brandinspektor Christian Auer von der Berufsfeuerwehr Bozen. Eine Vielzahl an integrierten Sicherheitsvorkehrungen trägt dazu bei, kritische Situationen frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen.

Wechselrichter und Optimierer. Ein zentrales Element sind die Wechselrichter, die den von den Solarmodulen erzeugten Strom umwandeln. Sie sind in der Lage, elektrische Unregelmäßigkeiten wie Lichtbögen oder Funkenbildung in der Verkabelung zu erkennen und daraufhin sofort den Stromfluss zu unterbrechen. So wird verhindert, dass sich ein elektrischer Fehler zu einem Brand entwickeln kann. Eine zusätzliche Schutzmöglichkeit bieten sogenannte Optimierer. Diese optionalen Bauteile überwachen einzelne Solarmodule individuell. Wenn sie ungewöhnliche Temperaturwerte oder einen technischen Defekt feststellen, wird das betroffene Modul automatisch abgeschaltet. Kleine Fehler können sich so nicht unkontrolliert ausbreiten. Ergänzt wird dieser Schutz durch den Einsatz besonders widerstandsfähiger Module.

Regelmäßige Wartung und Kontrolle. Neben der technischen Ausstattung ist die fachgerechte Installation durch geschultes Personal ebenso entscheidend wie die regelmäßige Wartung der Anlage. Nur so können mögliche Mängel frühzeitig erkannt und behoben werden. Sichtprüfungen, Messungen und gelegentliche Systemtests helfen, die Funktionsfähigkeit aller Schutzmechanismen dauerhaft zu gewährleisten.

Wesentliche Maßnahmen, die verhindern, dass die Paneele Feuer fangen, fasst die Direktorin des Landesamtes für Brandverhütung Arianna Villotti zusammen: Dazu gehören regelmäßige Wartungs- und Kontrollarbeiten und vorschriftsmäßige Planung und Ausführung der Anlagen. Zu beachten sind zudem Grundregeln bei der Installation: Paneele dürfen nur auf nicht brennbaren Strukturen und Dachelementen installiert werden, zwischen die Photovoltaikmodule und die tragende Fläche muss eine Schicht aus nicht brennbarem Material gelegt werden. Zudem ist zu Rauch- und Wärmeabzugsanlagen ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

mac

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