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Ungewohntes und Sensationelles

22.04.2026

Die Rolle des Archäologiemuseums bei einem Lego-Wettbewerb in Bozen, das kleinste Kochbuch der Welt und der Penis eines Wals: Unübliche Geschichten aus den Südtiroler Landesmuseen.

Die FIRST LEGO League in Bozen. (Foto: Südtiroler Archäologiemuseum)
Die FIRST LEGO League in Bozen. (Foto: Südtiroler Archäologiemuseum)

Archäologie meets FIRST® LEGO® League Challenge.
Weltweit entwickeln SchülerInnen mit Innovations- und Teamgeist Lösungen und bauen funktionierende LEGO-Roboter. 2026 steht die Challenge unter dem Motto „Unearthed“ rund um Archäologie. Gefragt sind Ideen zur besseren Dokumentation von Ausgrabungen, 3D-Erfassung von Funden oder Vermittlung archäologischer Themen. Am 14.02.2026 traten in Bozen 16 Teams an. Italienweit nehmen 360 Teams teil, 40 erreichen das Finale. Auch zwei Bozner Teams sind dabei, während Elisabeth Vallazza, Direktorin des Südtiroler Archäologiemuseums in einer der Jurys die Projekte bewertete.

Das kleinste Kochbuch der Welt.
„Warum sollte große Küche nicht in ein winziges Buch passen?“ Diese Frage stellte sich Josef Theiner, ein Koch aus Terlan in den 1980er-Jahren und kam so auf die Idee, die Tiroler Küche in einem Mini-Format festzuhalten. Das Kochbuch „Was ißt und trinkt man in Tirol“ misst winzige 20 mal 20 Millimeter und enthält 50 traditionelle Tiroler Tellergerichte plus sieben Illustrationen. Gedruckt wurden rund 200 Exemplare, gebunden in kunstvolles Leder mit Schatulle. 1985 erklärte Guinness das Minibuch offiziell zum „kleinsten Kochbuch der Welt“. Seit 2025 befindet sich ein Exemplar in der Sammlung des Touriseum in Meran.

Der Walpenis.
Die zoologischen Sammlungen des späten 19. Jahrhunderts sind zwar vom wissenschaftlichen Anspruch geprägt, umfassen aber noch viele Exponate, die vor allem wegen ihrer Seltsamkeit gesammelt wurden. Die Sammlung von Georg Gasser, die im Naturmuseum aufbewahrt wird, ist keine Ausnahme. Eines der kuriosesten Stücke ist zweifellos dieser getrocknete Walpenis mit einer Länge von 150 cm. Leider war es bislang nicht möglich, weder die Art noch die Herkunft zu bestimmen. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann das Isländische Phallusmuseum in Reykjavík besuchen. Es umfasst mehr als 250 getrocknete oder in Formaldehyd konservierte Penisse sowie Gemälde, Skulpturen und sogar ein Themenrestaurant.

ev/kw/dg

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