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Rundfunkanstalt Südtirol feiert 50 Jahre

16.07.2025

Seit 1975 fördert die Rundfunkanstalt Südtirol (RAS) die deutsche und ladinische Sprachminderheit in Südtirol - und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.

Senderstandort Mut: Mit gemeinsamen Senderstandorten will die RAS das Landschaftsbild schützen und fördert zugleich modernste Kommunikationstechnologien. (Foto: RAS)
Senderstandort Mut: Mit gemeinsamen Senderstandorten will die RAS das Landschaftsbild schützen und fördert zugleich modernste Kommunikationstechnologien. (Foto: RAS)

Was ist RAS?

Die Rundfunkanstalt Südtirol RAS ist eine öffentliche Körperschaft des Landes Südtirol. Die RAS beschäftigt im Technik- und Verwaltungsbereich derzeit 26 öffentlich Bedienstete. Der Verwaltungsrat und die Rechnungsprüfer der RAS werden von der Landesregierung bzw. dem Landtag für die Dauer von drei Jahren ernannt. Die Arbeit der RAS wird durch öffentliche Beiträge des Landes Südtirol finanziert. Ende Juni feierte die RAS ihr 50-jähriges Bestehen.

In deutscher Sprache sich über das lokale Geschehen zu informieren oder die Lieblingsmusiksendung verfolgen – das war nicht immer möglich in Südtirol. In den 1960er-Jahren gab es nur ein italienischsprachiges Fernsehprogramm mit kurzen deutschsprachigen Nachrichten. Als 1975 die Rundfunkanstalt Südtirol (RAS) aus der Taufe gehoben wurde, lautete daher das Ziel: die deutsche und ladinische Sprachgemeinschaft mit öffentlich rechtlichem Rundfunk zu stärken.

Heute gilt die RAS europaweit als Vorzeigemodell: 18 Hörfunk- und 14 Fernsehprogramme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet sie an, verbreitet 15 lokale private Hörfunk- und 8 Fernsehprogramme sowie über DAB die vier Hörfunkprogramme der RAI – insgesamt 37 Hörfunk- und 22 Fernsehprogramme.

Gemeinsame Senderstandorte. Über 120 Senderstandorte und mehr als 1.200 Sendegeräte sorgen für eine flächendeckende Hörfunk- und Fernsehversorgung in Südtirol. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Bau gemeinsamer Senderstandorte: Diese werden zu transparenten Zugangsbedingungen allen öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkbetreibern, öffentlichen Funkdiensten sowie Mobilfunk- und Breitbanddiensten bereitgestellt. Durch die gemeinsame Nutzung von Sendeanlagen wird der Wildwuchs von Antennen verhindert. Damit soll die Landschaft geschützt, die optische Beeinträchtigung und Bodenversiegelung minimiert, die Kosten reduziert und gleichzeitig die Rundfunk-, Breitband- und Mobilfunkabdeckung verbessert werden. „Mit über 850 Mitnutzungen verschiedenster Betreiber an rund 90 gemeinsamen Senderstandorten und dank des Einsatzes modernster Technologien gehört Südtirol heute zu den bestversorgten Regionen Europas“, erklärt RAS-Präsident Peter Silbernagl. Zudem setzt die RAS verstärkt auf die DAS-Technologie (Distributed Antenna System), um die Mobilfunknetze auszubauen und die Netzabdeckung zu verbessern. 

red

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