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Spürbare Vorfreude

17.04.2025

130 Vertretende der Museums- und Kulturlandschaft aus der Euregio kamen am 29. März in die Hofburg Brixen zur Eröffnung des Museumsjahrs 2025.

Banddurchschneidung: (v. l.) Hofburg-Stiftungspräsident Michael Mitterhofer, Landeshauptmann-Stellvertreterin des Trentino Francesca Gerosa, Euregio-Präsident und Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher, Tirols Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth, Kuratorin der Hofburg-Ausstellung Kathrin Zitturi und Hofburg-Direktor Peter Schwienbacher (Foto: LPA/Daniel von Johnston)
Banddurchschneidung: (v. l.) Hofburg-Stiftungspräsident Michael Mitterhofer, Landeshauptmann-Stellvertreterin des Trentino Francesca Gerosa, Euregio-Präsident und Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher, Tirols Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth, Kuratorin der Hofburg-Ausstellung Kathrin Zitturi und Hofburg-Direktor Peter Schwienbacher (Foto: LPA/Daniel von Johnston)

BRIXEN (LPA). Am Ausgangspunkt der Tiroler Bauernaufstände im Jahr 1525 hat die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino am heutigen 29. Mai das Euregio-Museumsjahr 2025 unter dem Motto "weiter sehen" offiziell eröffnet: In der Hofburg Brixen wurde vor rund 130 geladenen Gästen das Programm mit den vielfältigen Ausstellungen und Veranstaltungen in allen drei Euregio-Landesteilen vorgestellt.

Stimmen zum Museumsjahr

In Vertretung von Südtirols Bischof Ivo Muser sagte der Präsident der Stiftung Hofburg, Michael Mitterhofer, "es gelte nun, die Geschehnisse von vor 500 Jahren gerade hier an diesem bedeutungsvollen Ort der Hofburg Brixen in ihrer komplexen Bedeutung wahrzunehmen, sind sie doch ein Aufruf, darauf zu achten, wie wir in heutiger Zeit mit den Fragen nach Gerechtigkeit, Freiheit, Entfaltung und Entwicklung umgehen".

Der Euregio-Präsident, Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher lobte: "Es war für unsere Südtiroler Euregio-Präsidentschaft naheliegend, das Gedenkjahr der Bauernkriege und die Ideen Gaismairs aufzugreifen. Den beteiligten Museen ist es gelungen, das Thema mit brennenden Aufgaben unserer Gesellschaft wie Mitbestimmung, Zivilcourage oder auch der Klimakrise zu verknüpfen. Durch ihre Zusammenarbeit haben sie dazu beigetragen, nicht nur Landesgrenzen, sondern auch Grenzen in den Köpfen zu überwinden."

Südtirols Museumslandesrat Philipp Achammer dankte allen, die die Euregio-Kulturlandschaft bereichern: "Unser Ziel ist die Vernetzung unserer Museen. Gemeinsam gestalten wir in der Euregio einen Raum, in dem Wissen und Kultur nicht nur bewahrt, sondern nachhaltig und lebendig erlebbar gemacht werden."

Tirols Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth sagte: "Beim Euregio-Museumsjahr werden Gerechtigkeit, Krisenbewältigung und Widerstand unter dem Motto 'weiter sehen' aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und wir sind zum 'weiter denken' eingeladen – etwa über historische und gegenwärtige Machtverhältnisse und darüber, was wir als Gesellschaft beitragen können."

Die Landeshauptmann-Stellvertreterin und Kulturlandesrätin des Trentino Francesca Gerosa zeigte sich überzeugt: "Seit Jahren betonen wir, dass 'niemand allein etwas Sinnvolles schaffen kann' und dass sowohl Menschen als auch Institutionen kreativer und produktiver arbeiten, wenn sie dies gemeinsam tun: Das Euregio-Museumsjahr ist ein konkreter Ausdruck davon: Ausgehend von einem gemeinsamen Thema wird ein vielfältiges Programm auf Grundlage gemeinsamer Werte, Prinzipien und Ideale umgesetzt."

Wanderfahne und Banddurchschneidung

Ihre erste Station machte in der Hofburg auch die Museumsjahr-Fahne: Der Spruch "Wir fordern...! Als Museen für die Gesellschaft" umrahmt ein weißes Feld, auf das im Lauf des Jahres jedes Museum seinen Standpunkt schreiben und damit eine ebenso vielfältige wie gemeinsame Botschaft verfassen wird. 

Die Hofburg beteiligt sich mit ihrer Ausstellung "Einbruch - Umbruch - Aufbruch" am Museumsjahr. Direkt vor deren Eingang und stellvertretend für alle 31 Standorte erklärten die Ehrengäste das Euregio-Museumsjahr 2025 mit einer Banddurchschneidung offiziell für eröffnet.

gst

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