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Umweltfreundlich heizen

09.12.2024

Auf die richtige Auswahl und Lagerung des Brennstoffs, das korrekte Befüllen des Ofens, das richtige Anzünden sowie die regelmäßige Wartung der Heizanlagen kommt es an. 

Heizen mit Holz. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
Heizen mit Holz. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

Nur trockenes Holz verwenden
Verwendet werden soll nur naturbelassenes, gut getrocknetes Holz mit einer Restfeuchte von maximal 20 Prozent. Denn je feuchter das Holz ist, desto mehr Feinstaub entsteht. Als Grundsatz gilt: Holz sollte trocken und gut durchlüftet mindestens zwei Jahre gelagert werden, um richtig zu trocknen. Am besten gelingt das, wenn man das Holz vor dem Einlagern bereits ofenfertig sägt und spaltet.  

Nicht verwendet werden darf mit Farben, Lacken oder ähnlichen Mitteln behandeltes Holz. Auch Zeitungspapier, Kartone, Verpackungen oder Abfälle sind keine zulässigen Brennstoffe.  

Richtig befüllen und anheizen 
Holz locker einschichten: Die größeren, dickeren Scheite sollten im Brennraum immer nach unten gelegt werden, die kleinsten nach oben. Um das Feuer im Ofen zu entfachen, eignen sich am besten Holzspäne oder nachhaltige Kaminanzünder, die aus Holzresten wie Holzwolle oder Sägespänen bestehen. Zum Anzünden nie Zeitungspapier verwenden, da die Druckerschwärze Schadstoffe enthält und diese beim Verbrennen freigesetzt werden.  

Das Feuer soll von oben entfacht werden. Wichtig ist, dass zum Anheizen die Luftregler komplett geöffnet sind, damit genügend Verbrennungsluft zuströmen kann. Erst wenn das Holz brennt, sollte die Luftzufuhr angepasst werden. Wenn das Feuer vollständig abgebrannt ist und die Flammen gerade erloschen sind, ist der richtige Zeitpunkt, um weitere Holzscheite nachzulegen. 

Schwarzer oder weißer Rauch? 
Die Farbe des Rauchs, der aus dem Schornstein kommt, ist ein guter Indikator dafür, ob der Holzofen korrekt befeuert wird oder nicht. Ein dünner, weißer Rauch oder gar kein sichtbarer Rauch ist normalerweise ein Zeichen für eine saubere Verbrennung. Wenn der Rauch hingegen dunkel ist, kann dies ein Zeichen von schlechter Verbrennung sein. Starke Rauchentwicklung könnte aber auch auf eine Funktionsstörung des Ofens hinweisen.  

Blaue bis hellrote Flammen deuten auf eine gute Verbrennung hin, rote bis dunkelrote Flammen sind ein negatives Zeichen. Sie deuten auf Rußbildung und hohe Schadstoffemissionen hin. Eine feine, weiße Asche ist ein guter Indikator für eine saubere Verbrennung. 

Richtig reinigen und warten 
Regelmäßiges Reinigen und Pflegen erhöht die Lebensdauer des Holzofens und spart auf lange Sicht Kosten. Es ist wichtig, die angesammelte Asche regelmäßig mit einer Schaufel, einem Handfeger oder einem Aschesauger zu entfernen. Bevor sie aus dem Ofen entnommen wird, muss sie vollständig abgekühlt sein, anschließend kann sie über den Hausmüll entsorgt werden. Nicht zuletzt sollte der Kamin und die Feuerstätte regelmäßig von einem Kaminkehrer gewartet werden.

red

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