Von der Biathlon-Tradition zum olympischen Glanz
Olympia 2026 bringt die Biathlon-Wettbewerbe nach Antholz – ein historischer Moment für das Land.
Am Abend des 24. Juni 2019 hat die Sportwelt nach Lausanne geblickt. Dort verkündete IOC-Präsident Thomas Bach die Entscheidung: „And the winner is Milan-Cortina.“ In Südtirol brandete Jubel auf. Denn mit dem Zuschlag für die italienische Bewerbung für die Austragung der Olympischen Spiele 2026 stand fest: Antholz wird 2026 Schauplatz der olympischen Biathlon-Wettbewerbe sein.
Das ist ein historischer Moment für unser Land. Olympia kommt nach Südtirol – das erfüllt uns mit Stolz und großer Freude“, erklärte Landeshaupt- mann Arno Kompatscher unmittelbar nach der Entscheidung.
Die Bewerbung Italiens war von Beginn an auf Nachhaltigkeit und Dezentralität ausgelegt gewesen. „Wir haben den Weg gewählt, auf bewährte Infrastrukturen zu setzen, die auch nach den Olympischen Spielen genutzt werden“, betonte Kompatscher.
Genau dieses Konzept hatte das Internationale Olympische Komitee überzeugt: bestehende Sportstätten, regionale Kompetenz und eine gelebte Wintersportkultur.
Antholz ist dafür das beste Beispiel. Seit fast 50 Jahren Austragungsort von Weltcups, sechsmal Gastgeber von Weltmeisterschaften, gilt das Biathlonstadion als Aushängeschild des Wintersports. Zehntausende Fans strömen jedes Jahr ins Tal, die Stimmung ist einzigartig.
„Hier treffen Sportleidenschaft, Organisationstalent und eine großartige Landschaft zusammen. Antholz ist Olympiareif – und das schon lange“, so der Landeshauptmann.
Die Freude in Südtirol war riesig, als klar wurde, dass sich Mailand und Cortina gegen Stockholm und Åre durchgesetzt hatten. Mit 47 zu 34 Stimmen hatte das IOC für Italien votiert. Damit wird nach Cortina 1956 und Turin 2006 zum dritten Mal ein olympisches Feuer in Italien entzündet – und erstmals auch in Südtirol.
„Olympia soll ein Fest sein – für den Sport, für die Menschen und für die Zukunft unseres Landes“, fasste Kompatscher zusammen. In der Tat ist Südtirol ein sportbegeistertes Land. Maßgeblich Anteil an dieser Begeisterung haben die zahlreichen Vereine, die jungen Talenten die Möglichkeit bieten, sich in verschiedenen Sportarten zu entwickeln und international erfolgreich zu sein.
Mit mehr als 60 Olympiamedaillen, davon 47 bei Winterspielen, hat Südtirol längst bewiesen, dass es eine Hochburg des Wintersports ist. Olympia 2026 dürfte die Krönung dieser Tradition werden.
pio
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