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Was von Olympia bleibt

23.02.2026

Mit über 400 Millionen Euro an Investitionen in Südtirol hilft Olympia 2026 beim Umsetzen des Landesplans für nachhaltige Mobilität 2035.

Die Arbeiten in Schabs in der Nähe des künftigen Bahnhofs und an der Riggertalschleife laufen auf Hochtouren. Die Züge der Pustertalbahn verkehren seit 27. Jänner wieder. (Foto: Greta Stuefer)
Die Arbeiten in Schabs in der Nähe des künftigen Bahnhofs und an der Riggertalschleife laufen auf Hochtouren. Die Züge der Pustertalbahn verkehren seit 27. Jänner wieder. (Foto: Greta Stuefer)

Sportbegeisterung und Erfolge der Athletinnen und Athleten standen bei den Olympischen Winterspielen Mailand-Cortina im Februar 2026 im Rampenlicht. Nachdem die Scheinwerfer aus sind, bleiben daneben vor allem die Infrastrukturen, die dank Olympia in Südtirol realisiert wurden. Die Spiele haben nämlich erhebliche Investitionen von außerhalb Südtirols angezogen: Dabei flossen Gelder nicht nur in Sportanlagen, sondern vor allem in die Mobilitätsinfrastruktur. Somit wurden entscheidende Impulse zur Umsetzung des Landesplans für nachhaltige Mobilität 2035 gesetzt, heißt es aus dem Mobilitätsressort des Landes.

400 Millionen Euro fließen nach Südtirol. An erster Stelle steht die Pustertalbahn, in die der italienische Schienennetzbetreiber RFIzehn Millionen Euro für Arbeiten an der Strecke investiert hat. Seit 27. Jänner fährt die Bahn wieder. Hinzu kommt die Bahnschleife im Riggertal, an der noch gebaut wird und die die Fahrtzeit vom Pustertal nach Brixen und Bozen um rund 15 Minuten verkürzen soll. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 251 Millionen Euro, davon stammen 50 Millionen Euro aus dem Fonds für Entwicklung und Kohäsion (FSC), 14 Millionen Euro aus dem nationalen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) und der Rest aus staatlichen Mitteln. Und es gibt weitere Projekte, die vom Ministerium für Infrastruktur und Verkehr, von RFI sowie von SIMICO, Infrastrukturengesellschaft Mailand-Cortina 2026, finanziert werden und den Menschen in Südtirol zugutekommen sollen.
Insgesamt belaufen sich die Investitionen, die das Land für diese Maßnahmen nach Südtirol holen konnte, auf über 400 Millionen Euro. „Durch die Investitionen werden Mobilität und Lebensqualität verbessert und zu-gleich wird die Südtiroler Wirtschaft gestärkt“, sagt Infrastrukturen- und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.

91 Millionen Euro investiert zudem das Land Südtirol. In Antholz wurde mit einer Investition von 3,8 Millionen Euro eine Brücke entlang der Landesstraße neu errichtet. Derzeit werden zudem die beiden Kreuzungen zwischen der Pustertaler Staatsstraße und der Landesstraße nach Antholz sowie nach Olang optimiert. Dafür werden 36 Millionen Euro eingesetzt. Ausgeschrieben sind die Arbeiten für den Ausbau der Pustertaler Staatsstraße zwischen Kiens und der Zufahrt ins Gadertal, um Verkehrsfluss und Sicherheit zu verbessern, unter anderem auch indem die Rienz verlegt und aufgewertet, eine Grünbrücke gebaut und eine Kriechspur am Kniepass angelegt wird. Die Investitionen dafür belaufen sich auf 10,6 Millionen Euro.
Zudem wird eine neue Anbindung an den Bahnhof Toblach errichtet, der mit 21 Millionen Euro umfassend modernisiert wird. 20 Millionen Euro sind dafür veranschlagt, den Bahnübergang an der Kreuzung der Pustertaler Straße mit der Staatsstraße in Richtung Sexten zu beseitigen. Gebaut wird an der Umfahrung Percha, wofür 171 Millionen Euro eingesetzt werden. Noch im Frühjahr 2026 soll die Verbindung zwischen St. Kassian und Cortina über den Valparolapass gesichert und saniert sein, wofür rund 10,6 Millionen investiert werden.

gm/san

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