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Wasser als Zukunftsressource

09.12.2024

Nachhaltigkeit und Krisenbewältigung standen im Fokus der Arge Alp-Konferenz im Tessin.

Bei der Arge Alp-Regierungschefkonferenz in der Gotthard Arena in Ambrì/Tessin stand gemeinsame Krisenbewältigung im Mittelpunkt, von links: Staatssekretär Raffaele Cattaneo (Lombardei), Landeshauptmann-Stellvertreterin Rosmarie Pamer (Südtirol), Staatsminister Eric Beißwenger (Bayern), Landeshauptmann-Stellvertreterin Francesca Gerosa (Trentino), Regierungsrat Norman Gobbi (Tessin), Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Regierungsrat Marc Mächler (St. Gallen), Landeshauptmann Anton Mattle und Regierungsrat Martin Bühler (Graubünden). (Foto: Kanton Tessin)
Bei der Arge Alp-Regierungschefkonferenz in der Gotthard Arena in Ambrì/Tessin stand gemeinsame Krisenbewältigung im Mittelpunkt, von links: Staatssekretär Raffaele Cattaneo (Lombardei), Landeshauptmann-Stellvertreterin Rosmarie Pamer (Südtirol), Staatsminister Eric Beißwenger (Bayern), Landeshauptmann-Stellvertreterin Francesca Gerosa (Trentino), Regierungsrat Norman Gobbi (Tessin), Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Regierungsrat Marc Mächler (St. Gallen), Landeshauptmann Anton Mattle und Regierungsrat Martin Bühler (Graubünden). (Foto: Kanton Tessin)

Nachhaltigkeit und Krisenbewältigung standen im Fokus der Arge Alp-Konferenz im Tessin. 

Immer öfter kommt es im Alpenraum zu extremen Regenfällen oder langer Trockenheit. Aus diesem Grund hat sich die 55. Konferenz der Regierungschefs der Arbeitsgemeinschaft Alpenregionen (Arge Alp) in Quinto (Tessin) den zentralen Herausforderungen der Alpenregionen gewidmet: nachhaltige Wasserbewirtschaftung und gemeinsame Strategien zur Risikominderung bei Extremwetterereignissen.  

Als Leuchtturmprojekt wurde das Projekt „Wasserpilot“ des Südtiroler Bauernbundes ausgezeichnet. Es zielt auf die Optimierung der Bewässerung und eine ressourcenschonende Wassernutzung ab. „Das Thema Wasser ist in den Alpenregionen von zentraler Bedeutung. Es freut mich sehr, dass beim Arge-Alp-Regierungscheftreffen auch ein Südtiroler Projekt ausgezeichnet wurde,“ betonte Landeshauptmann-Stellvertreterin Rosmarie Pamer, die das Land Südtirol bei der Konferenz vertrat. „Projekte wie der ,Wasserpilot‘ fördern nachhaltige Lösungen, die nicht nur den Wasserverbrauch optimieren, sondern auch den Boden für eine widerstandsfähige Zukunft bereiten.“  

Zwei Resolutionen und eine Stellungnahme. Die Konferenz verabschiedete zwei Resolutionen und eine Stellungnahme zur EU-Makroregionalen Strategie für den Alpenraum (Eusalp).  
Die erste der verabschiedeten Resolutionen konzentriert sich auf eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung als wesentliche Grundlage für die Lebensfähigkeit der alpinen Wirtschaft. Sie unterstreicht die Bedeutung des Wissenstransfers und des Erfahrungsaustauschs zwischen den Alpenländern und ruft zur Förderung innovativer Ideen auf, um die Ressourcen in Zeiten zunehmender Trockenheit besser zu schützen. 
Die zweite Resolution befasst sich mit der Krisenbewältigung bei Starkregen und anderen Extremwetterereignissen. Diese sieht vor, die Zusammenarbeit bei der Risikominderung im Alpenraum zu stärken und gemeinsame Handlungsstrategien zu entwickeln. Mit der Stellungnahme zur Eusalp-Makrostrategie betonten die Regierungschefs die Notwendigkeit, für eine nachhaltige Entwicklung auf EU-Ebene einzutreten. 

pio

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