3 Fragen an Sandra Hofer und Daniel Paratscha
Sandra Hofer und Daniel Paratscha, Südtiroler Schafhirten
Ist der Beruf des Hirten, der Hirtin noch von Bedeutung? Auf jeden Fall. Wir arbeiten mit Tieren und in der freien Natur, in dem Wissen, dass es ein nachhaltiger Beruf ist, in dem wir die Umwelt und die Biodiversität schützen.
Wie hat sich dieses Projekt entwickelt? Das Landesamt für Wildbachverbauung Süd hat uns ein großes Gebiet zur Verfügung gestellt, wo die Herde weiden kann. Die Schafe und auch die Ziegen säubern die Ufer und mähen die Weiden. Der Vorteil ist gegenseitig. Das Projekt ist kostenlos und nachhaltig. Wir gehen rund 20.000 Schritte pro Tag, aber die Strecke hängt auch von den Wetterbedingungen ab. Wir sind froh, dass wir Transhumanz praktizieren können.
Wie lange wird dieses Projekt fortgesetzt? Wir haben am 21. Dezember begonnen und werden das Projekt bis Mai fortsetzen. Anschließend bringen wir die Tiere auf eine Alm. Unser Tagwerk beginnt in der Morgendämmerung und wir üben es bis zum Eintritt der Dämmerung aus. Wir hoffen, dass wir dieses Projekt fortführen können. Wir würden gerne im Oktober wieder damit anfangen und weiterhin den vielen Menschen begegnen, die uns jeden Tag besuchen kommen.
mac
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