3 Fragen an Valeria Ersilia Trevisan
Direktorin der italienischen Landesbibliothek „Claudia Augusta“ - Valeria Ersilia Trevisan
Wie werden Pnrr-Gelder, und damit europäische Mittel, von der Landesbibliothek „Claudia Augusta“ eingesetzt?
Vor allem zur Digitalisierung des kulturellen Erbes, das viele alte Bücher, Archivbestände, Fotos und Postkarten umfasst. Wir nutzen dabei eine neue gesamtstaatliche Plattform zur Verwaltung und Abfrage digitalisierter Kulturgüter.
Können Sie dazu Zahlen nennen?
Wir sprechen von etwa 760.000 digitalen Objekten, das heißt hochauflösende Reproduktionen historischer Dokumente. An diesem Pnrr-Projekt, das bis Ende 2025 läuft, sind vier Landeseinrichtungen beteiligt: die Landesbibliotheken „Claudia Augusta“ und „Dr. F. Tessmann“, das Landesarchiv und das Ladinische Museum Ciastel de Tor.
Besteht eine Zusammenarbeit mit anderen Bibliothekseinrichtungen?
Überwiegend agieren wir auf der lokalen Ebene, wir pflegen aber auch Kontakte und Kooperationen mit gesamtstaatlichen und internationalen Bibliothekseinrichtungen. Denn es geht darum, gemeinsam das europäische kulturelle Erbe zu bewahren, es mit einer Technologie, die allen zur Verfügung steht, zugänglich zu machen und durch weitere Projekte aufzuwerten.
an/ck
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