Die Zukunft liegt auf dem Eis
10 Eishockey-Clubs stehen hinter der „Alps Ice Academy“ in Bruneck. Das Ziel: Junge Talente zu unterstützen und in ihrem Wachstum zu begleiten, bis der künftige Hockey-Campus Realität wird.
Die Zukunft hat in Bruneck schon begonnen: Den roten Faden des Projekts bildet das Eis. Dieses ist auch im Gesellschaftsnamen „Alps Ice Academy“ enthalten, drei Wörter, die für eine klare Zukunftsvision stehen. „Unser Projekt ist sozialer Natur: Wir möchten jungen Spielern dabei helfen, Hockey auf hohem Niveau zu spielen und sie zugleich in der Schulbildung unterstützen“, unterstreicht Dorotea Mader, Präsidentin der Alps Ice Academy voller Überzeugung. „Unsere Vision ist klar: 51 Prozent Ausbildung, 49 Prozent Sport. Es geht uns vor allem darum, junge Menschen fit für die Zukunft zu machen“, erklärt die eishockeybegeisterte Managerin aus dem Pustertal.
Offiziell wurde das Projekt „Alps Ice Academy“ im Juli 2023 aus der Taufe gehoben. Konkret starten im Bereich Schule und Sport wird es mit der Hockeysaison 2024/25. Daran beteiligt sind zehn Südtiroler Eishockey-Clubs. Jeder von ihnen ist im Verwaltungsrat der Alps Ice Academy vertreten. Ein in der Südtiroler Sportwelt einzigartiges Organisationsmodell.
Start in der Hockeysaison 2024/25.
Der erste Schritt besteht in der Rekrutierung von Spielern. Das Programm der Alps Ice Academy setzt im Alter von 14 Jahren an, also in der Zeit, in der die Jugendlichen an die Oberschule wechseln. In der ersten offiziellen Saison wird das Team aus einer Auswahl von 20 Spielern und drei Torhütern der Jahrgänge 2008, 2009 und 2010 bestehen. „Die Auswahl wurde nach einer sorgfältigen Evaluierung mit den Trainern der an unserer Academy beteiligten Vereine zusammengestellt“, betont Mader. Es handelt sich um eine Mannschaft, die überwiegend aus Südtiroler Spielern besteht, aber auch ein junger Mann aus Pinerolo im Piemont und einer aus dem Fassatal wird dabei sein. Für die kommenden Spielzeiten wird das Team mit weiteren Talenten erweitert.
Den jungen Spielern wird ein sehr umfangreiches Programm geboten. Neben dem täglichen Eistraining gibt es Skillstraining, Powerskating, Krafttraining, Einheiten mit Mentaltrainern, Off-Season-Treffen sowie Yoga und Teambuilding-Aktivitäten. Die Alps Ice Academy wird 2024/25 die U19-Herrenmeisterschaft spielen und im Laufe der Saison zwischen 40 und 50 Spiele bestreiten, darunter Meisterschaften und internationale Turniere. Die Heimat der Alps Ice Academy ist die Intercable Arena in Bruneck. „Die Alps Ice Academy ist die Mannschaft all jener, die dieses ehrgeizige Projekt unterstützt haben und daran glauben“, betont Präsidentin Dorotea Mader.
Vier Partnerschulen.
Die schulische Ausbildung spielt dabei eine sehr wichtige Rolle. Denn gute Leistungen in der Schule sind die Voraussetzung dafür, das sportliche Abenteuer fortsetzen zu können. Der Verein setzt dabei auf vier Partnerschulen, die die Kombination von schulischer Ausbildung und sportlicher Entwicklung gewährleisten sollen: die Wirtschaftsfachoberschule, die Technische Fachoberschule, das Realgymnasium und der italienischsprachige Schulsprengel in Bruneck sind an dem Projekt beteiligt.
Zukunftsprojekt Hockey-Campus.
Doch im Pustertal reicht der Blick noch weiter in die Zukunft: In der Nähe der Intercable Arena und der Schulen soll ein Campus entstehen, in dem die Sportler untergebracht werden. Die Gemeinde Bruneck hat bereits das Grundstück neben der Intercable Arena festgelegt, auf dem ein Gästehaus mit 80 Betten, Mensa und Gesellschaftsräumen errichtet werden soll. „Es wird ein nationales Kompetenzzentrum sein, das Herzstück dieses Projekts“, sagt Mader begeistert. Drei Zentren im Umkreis von ein paar hundert Metern. Die ideale Voraussetzung für jeden Sportler, um zu wachsen.
Lob für Dorotea Mader und die Alps Ice Academy gab es auch von Sportminister Andrea Abodi. Bei seinem Besuch Anfang des Jahres in Bruneck wies er darauf hin, dass dieses Projekt jungen Talenten die Möglichkeit biete, sich weiterzuentwickeln, ohne dabei ihre Ausbildung zu vernachlässigen. „Wir möchten einen international anerkannten Trainer engagieren, der unseren Jugendlichen als Bezugsperson dient, und das Projekt auf alle Eissportarten ausdehnen: Frauenhockey, Curling, aber auch paralympische Disziplinen“, so Mader abschließend. Die Zukunft liegt also auf dem Eis.
tl/mpi
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