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Ein Plan für die Gleichstellung

05.12.2023

Am ersten Südtiroler Gleichstellungsaktionsplan Æquitas wurde zwei Jahre gearbeitet, nun liegt er vor.

Auf 150 Seiten sind Maßnahmen zusammengefasst, mit denen Südtirols Gleichstellungspolitik weitergebracht werden soll. (Foto: LPA/Greta Stuefer)
Auf 150 Seiten sind Maßnahmen zusammengefasst, mit denen Südtirols Gleichstellungspolitik weitergebracht werden soll. (Foto: LPA/Greta Stuefer)

Nicht zuletzt die Daten des Gender-Berichts 2022 zeigen: Südtirol bietet Frauen und Männern nicht dieselben Chancen, die Gleichstellung zwischen den Geschlechtern ist (noch) nicht erreicht. Um diesem Ziel näher zu kommen, wurde Südtirols erster Gleichstellungsaktionsplan erarbeitet. „Wir nehmen es nicht mehr hin, dass Frauen Opfer von Gewalt werden, dass sie überwiegend alleine die Vereinbarkeit stemmen müssen, dass sie dafür kämpfen müssen, um Entscheidungspositionen zu übernehmen oder um politisch vertreten zu werden. Es geht darum, dass möglichst viele Menschen am Gleichstellungsplan mitarbeiten, dass wir gemeinsam das Thema weiterbringen und uns gemeinsam für eine bessere Zukunft für uns und für die nächsten Generationen einsetzen“, benannte Ulrike Oberhammer, Präsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit, das Kernziel des neuen Aktionsplanes.

Status Quo, Best Practice, künftige Maßnahmen. Gemeinsam mit rund 200 Interessierten, die in 10 Arbeitsgruppen an 8 Handlungsfeldern arbeiteten, wurde der Plan zwischen Herbst 2021 und Frühjahr 2023 in einem breiten Beteiligungsprozess erstellt. Zu den Handlungsfeldern zählen Arbeit, Beschäftigung und Wirtschaft ebenso wie Soziale Sicherheit oder Schutz vor Gewalt. Auf 150 Seiten werden die anzugehenden Handlungsfelder beschrieben, es wird der rechtliche Rahmen aufgezeigt und gelungene Beispiele aus der Praxis benannt. Zentraler Bestandteil eines jeden Kapitels sind eine Reihe von Maßnahmen. Diese werden beschrieben, auf Zielgruppen und Verantwortungstragende hin ausgerichtet und mit einem Zeitplan versehen. „Jetzt heißt es: Noch mehr Gas geben, noch mehr anpacken. Denn der Plan muss bekannt gemacht werden, er muss in alle Landesteile gebracht werden – und dafür braucht es personelle, aber auch finanzielle Ressourcen“, ist Beiratspräsidentin Ulrike Oberhammer überzeugt. Der Plan ist online oder in Papierform im Frauenbüro des Landes erhältlich.

Gleichstellungsaktionsplan im Web: Gleichstellungsaktionsplan Südtirol (aequitas.bz.it)

ck

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