Südtirol steht still
Am 25. November ist der Internationale Tag zur Bekämpfung der Gewalt an Frauen. Südtirol war an diesem Tag aufgerufen 2 Minuten still zu stehen. Die Initiative des Landesbeirates für Chancengleichheit und des Frauenbüros stieß dabei auf breite Zustimmung.
"Südtirol steht still - L'Alto Adige si ferma": Unter diesem Motto stand der vergangene 25. November. Um 12 Uhr war die Bevölkerung aufgerufen, inne zu halten, um gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Denn Gewalt an Frauen ist kein Randthema: Im Durchschnitt wird jeden dritten Tag eine Frau in Italien ermordet, überwiegend handelt es sich beim Täter um den Partner, den Ex-Partner oder einen männlichen Verwandten. 2022 haben 600 Frauen in den Südtiroler Beratungsstellen für Frauen in Gewaltsituationen Beratung und Begleitung gesucht, 130 Frauen und 122 minderjährige Kinder wurden in Wohneinrichtungen aufgenommen. Der Ausbau der Unterstützungsleistungen für Gewaltopfer, die bessere Vernetzung bestehender Dienste und die Stärkung der Prävention sind die Ziele des Landesgesetzes zur Gewaltprävention, das seit 2022 in Kraft ist. Die Umsetzung erster Maßnahmen ist im Gange. So wird es ab Anfang 2024 möglich sein, bei den Sozialsprengeln um den „Solidaritätsbeitrag für rechtlichen Beistand“ anzusuchen.
ck
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